Sicherheitsklassen Haustüren
Die Widerstandsklassen werden unterteilt nach DIN VENV 1627 in WK1 bis WK6.

Die Schutzbedürfnisse in privaten Haushalten sind mit Türen der Widerstandsklassen WK1 bis WK4 abgedeckt.

  • WK1: Grundschutz gegen Gelegenheitstäter, Einbruch mit körperlicher Gewalt.
  • WK2: Grundschutz gegen Gelegenheitstäter mit einfachen Werkzeugen. Türen dieser Klasse widerstehen etwa 80% aller Einbruchsversuche.
    -> Entspricht der Norm ET1 bei Haustüren
  • WK3: Schutz gegen Einbrüche mit groben Werkzeugen.
    -> Entspricht der Norm ET2 bei Haustüren
  • WK4: Schutz gegen Einbrüche mit groben Werkzeugen und auch batteriebetriebenen Werkzeugen.
    -> Entspricht der Norm ET3 bei Haustüren

* Türen mit höheren Widerstandsklassen schließen die Merkmale geringerer Widerstandsklassen mit ein.

Brandschutz: Die Italienische Zulassung
Die Zulassung REI (T) 30, REI (T) 60, REI (T) 90 und REI (T) 120.
Die Brandschutztüren sind in "REI" (T) Klassen zugelassen: diese Abkürzung seht für die Fähigkeit des Produktes, eine gewisse Zeit lang (jeweils 30, 60, 90 oder 120 Minuten) dem Feuer zu widerstehen. Jeder Buchstabe steht für ein Merkmal der Tür:
  • R = Stabilität: Die Tür behält den mechanischen Widerstand, das heißt, sie bleibt stehen.
  • E = Dichtheit: Die Fähigkeit, Rauch oder Flammen nicht durchzulassen oder entstehen zu lassen.
  • I = Wärmeisolierung: Die Fähigkeit, die Wärmeleitfähigkeit zu verhindern.

Ein Produkt wird also zum Beispiel als "RE" zugelassen, wenn es stabil bleibt und Rauch und Flammen nicht durchlässt. Ein Produkt wird dagegen als "REI" (T) zugelassen, wenn es stabil bleibt, Rauch und Flammen nicht durchlässt und die Wärme bis zu 180°C 30, 60, 90 oder 120 Minuten lang nicht auf die Seite leitet, die nicht im Kontakt mit dem Feuer ist ("die kalte Seite").

 

Copyright © 2005 GARANT Tresorbau GmbH & Co KG - All Rights Reserved - Impressum/Adresse - Nutzungsbedingungen & Datenschutz - Design by EXPO21XX